Historie

Parapsychologie hieß noch Mystik und Paraphysik noch Metaphysik

1220 Anno Domine

Diese Historie bringt in weit ins Mittelalter, ins Cologne, vor der Grundsteinlegung der bekannten Kathedrale in Cologne “ Kölner Dom“

.

Sie ist eng verknüpft mit der Geschichte der Dominikaner in Cologne

Hohes Mittelalter

Im Jahr 1221 nach Christi, werden vom Generalkapitel der Dominikaner in Bologna, dem letzten, dem noch der  hl. Dominikus

 

Der göttliche hl. Dominikus

als Ordensgründer offen vorsteht, Bruder Salomon, Bruder Christian und andere nach Köln geschickt, um dort einen Konvent zu gründen. Sie werden zunächst von den Stiftsherren von St. Andreas aufgenommen. Diese stellen ihnen das Hospiz St. Maria Magdalena als erstes Kloster zur Verfügung. Dieses hatte bereits 1180 ein Kanoniker des Andreasstiftes an der benachbarten Stolkgasse zusammen mit einer Kapelle gestiftet.

Kölner Legenden: Das große Dominikaner Kloster vor Grundsteinlegung der Kathedrale in Cologne Durch Schenkungen und Ankäufe der angrenzenden Privatgrundstücke wird aus dem Hospiz nach und nach ein großer Klosterkomplex mit Konvents- und Wirtschaftsgebäuden sowie einem Platz zum Predigen.

 

Um 1250 erst, also schon nach der Schlacht auf der Fühlinger Heide, entsteht eine dreischiffige spätromanische Hallenkirche von 35 m Länge mit flacher Decke. Den geraden Abschluss der Schiffe bildet der Hauptchor mit zwei Nebenchören. 1271 erhält die Kirche einen hufeisenförmigen Hochchor in gotischem Stil. Das Apsis-Fenster, gestiftet von Albertus Magnus, ist heute noch als “Jüngeres Bibelfenster” in der Stephanskapelle des Kölner Doms zu besichtigen. Andere Fenster wie das Dominikus-, Petrus Martyr- und Johannes Evangelista-Fenster befinden sich heute im Kapitelsaal bzw. der Sakristei des Kölner Doms. An die Seitenschiffe werden später Kapellen angebaut. (Siehe Rekonstruktionszeichnung)

Die kostbare Kreuzreliquie, die Albertus Magnus vom Französischen König Ludwig IX. geschenkt bekommen hatte und aus Paris mit nach Köln brachte, gibt der Kirche den Namen „Heilig Kreuz“. Die Reliquie wird noch heute im Hauptaltar des verehrt.

Zeitweise leben mehr als hundert Dominikaner im Konvent, zu denen u.a. auch so berühmte Ordensmitglieder wie die heiligen Kirchenlehrer Albertus Magnus und Thomas von Aquin, sowie die Mystiker Meister Eckhart, Johannes Tauler und Heinrich Seuse zählen.

Cologne war zu der Zeit Zentrum der Mystiker, Heiligen, der Dominikaner und der Spiritualität

An der Wende vom 12. zum 13. Jh. vollzieht sich im wirtschaftlichen und politischen Leben des Mittelalters eine  Revolution.

Die sogenannte Schlacht von Worringen, die tatsächliche Schlacht auf der Fühlinger Heide, fand 1234, und war Militärischer Teil und Ausdruck dieser Revolution,

die  zur Freien Reichsstadt Köln führte. Grund was die Ambitionen des unterlegenen Erzbischof Siegfried von Westerburg, das Dominikaner Kloster zu Schleifen und daraus, ( dem daraus gewonnen Baumaterial) die neues Kathedrale zu errichten, was zu einem Volksaufstand führte, der ja auch schon in Scharmützeln am Salierring z.B. seinen Ausdruck fand.

Sie ist zugleich mit den ältesten, bekannten Spuk Fall in Cologne verknüpft

Nachdem Cologne 1234, infolge des Sieges über Erzbischof Siegfried von Westerburg, bei der Schlacht bei Worringen – also Schlacht auf der  Fühlinger Heide, ging es um das  große Dominikaner Kloster freie Reichsstadt geworden war, blieb der Dom zwar noch dem Namen nach Sitz des Erzbischofs, jedoch betrat dieser seine Kathedrale nur relativ selten. Erzbischof Siegfried von Westerburg befand sich als Gefangener im Kerker, der Gewalt des Grafen von Berg im „Novum Castrum“ (alias  heute ‚Schloss Burg‘ an der Wupper).

Er war Politischen Entmachtet.

Das Verlies von Novum Castum war eine grausame Strafe!

Der Kerker hatte keine Tür von außen hinein. Die „hohen“ Gefangenen, Grafen, Fürsten, Edelleute, wie den Erzbischof Siegfried von Westerburg, wurden durch das Angstloch in der Decke mit einem Strick oder mit Hilfe einer Leiter hinab gelassen.
„Niedere“ Gefangene (z.B. Bauern oder einfache Leute) wurden auch schon mal hinunter gestoßen. Das Verlies hatte einen feuchten und unebenen Boden. Licht und frische Luft kamen kaum in das Verlies hinein. Die Nahrung bestand meist aus Wasser und Brot. Sie wurde ebenfalls durch das „Angstloch“ herabgelassen.
Als Schlaflager gab es bestens falls Stroh. Ihre Notdurft (Pippi und Aa) mussten die Gefangenen auch hier in einem Loch in der Ecke machen. Das Loch wurde aber nicht entleert! Der Gestank muss bestialisch, das heißt ganz furchtbar, gewesen sein.

Der Erzbischof von Köln wurde  für 13 Monate in das Verlies gesperrt. Für seine Freilassung wurde viel Geld bezahlt.

 

Er hatte sich aber von seinen gesundheitlichen Schäden nicht mehr erholt.

Dies tat dem Baufortschritt zunächst keinen Abbruch, da Bauherr nicht der Erzbischof, sondern das Domkapitel war.

Sie Paranormalen Spätfolgen der Schlacht von Worringen auf der Fühlinger Heide

Ina Goebel Spukhaus zu Fühlingen

Was Fragen, oder was dazu sagen: